Angelina Felici

Ich habe Benzin im Blut und ein klares Ziel vor Augen!

Angelina Felici

Alter: 23

Geburtsdatum: 26.01.2003

Wohnort: Heilbronn

Hobbys: Motocross, Ich probiere immer wieder gerne neue Sportarten aus

Vorbild: Kay de Wolf

Mechaniker: Domenico Felici

Beruf: Ich bin selbstständig als Kosmetikerin, arbeite jedoch nur 3-4 Tage die Woche um meinem Sport zu 100% nachgehen zu können und meine Ziele zu erreichen.

Größe/Gewicht: 1,67m, 62kg

Geboren für die Strecke

Motocross ist nicht nur mein Sport.

Es ist mein Leben.

Seit meinem dritten Lebensjahr gehört Motocross zu meinem Leben. Seit ich denken kann, verbringe ich meine Wochenenden an der Strecke – auf dem Motorrad, neben der Strecke, im Training oder bei Rennen.

Motocross war für mich nie einfach nur ein Hobby. Es ist der Sport, für den ich bereit bin, alles zu geben.

Von klein auf an der Strecke

Einen großen Einfluss auf meinen Weg hatte mein Bruder. Er ist selbst viele Jahre Motocross gefahren, war schnell unterwegs und für mich von Anfang an ein Vorbild. Als Kind stand ich dadurch manchmal etwas in seinem Schatten. Doch genau das hat in mir irgendwann den Ehrgeiz geweckt, irgendwann einmal genauso gut zu werden.

Mit der 85er begann sich für mich vieles zu verändern.

Ich fing an, den Sport immer ernster zu nehmen. Ich trainierte härter, arbeitete an meiner Fitness und verbrachte unzählige Stunden auf dem Motorrad. Aus Leidenschaft wurde ein Ziel – und aus diesem Ziel wurde immer mehr Entschlossenheit.

Die Arbeit begann sich auszuzahlen.

Ich nahm regelmäßig an Rennen teil, meine Ergebnisse wurden besser und besser und später konnte ich auch auf der 250er bei den Regio-Rennen konstant in die Top 5 fahren.

Doch für mich ist das erst der Anfang.

Was andere nicht sehen

Motocross besteht nicht nur aus den Minuten, die man am Rennwochenende auf der Strecke sieht.

Hinter jeder Runde stecken unzählige Stunden Training, Vorbereitung, Fitness, Arbeit am Motorrad und lange Fahrten. Es bedeutet körperliche Belastung, Rückschläge, Schmerzen und manchmal auch Zweifel.

Es bedeutet aber vor allem Verzicht.

Wenn andere im Sommer ihr Wochenende am See verbringen, stehe ich bei 30 oder 40 Grad in voller Ausrüstung auf der Strecke. Wenn andere ihre freie Zeit genießen, trainiere ich. Ich investiere nahezu jede freie Minute, viel Energie und einen großen Teil meiner finanziellen Möglichkeiten in diesen Sport.

Nicht, weil ich es muss.

Sondern weil ich es will.

Denn sobald ich auf dem Motorrad sitze und das Gatter fällt, weiß ich wieder genau, wofür ich das alles mache.

Motocross gibt mir etwas, das ich nirgendwo anders finde. Die Geschwindigkeit. Das Adrenalin. Die Herausforderung. Den Kampf gegen die Strecke, gegen die Konkurrenz und vor allem gegen die eigenen Grenzen.

Dafür bin ich bereit, Opfer zu bringen.

Nicht allein auf diesem Weg

Besonders dankbar bin ich dafür, meinen Bruder heute an meiner Seite zu haben.

Aus meinem damaligen Vorbild ist einer meiner wichtigsten Unterstützer geworden. Heute begleitet er mich als Mechaniker, unterstützt mich bei meinen Rennen und arbeitet gemeinsam mit mir daran, schneller und besser zu werden.

Motocross ist Einzelsport – aber Erfolg entsteht niemals allein.

Hinter jedem Fahrer stehen Menschen, die an ihn glauben, ihn unterstützen und gemeinsam mit ihm auf ein Ziel hinarbeiten.

Zwei Jahre Pause. Aber der Traum war nie weg.

Der Weg im Motocross verläuft nicht immer geradeaus. Das musste auch ich erfahren.

Nach vielen Jahren auf dem Motorrad musste ich meinen Sport für zwei Jahre komplett auf Eis legen. Verletzungsbedingt, durch einen Umzug und aufgrund privater Veränderungen rückte das Motocross plötzlich in den Hintergrund.

Ich hatte mich damals dazu entschieden, einen anderen Weg einzuschlagen und dafür das aufzugeben, was bis dahin einen riesigen Teil meines Lebens ausgemacht hatte.

Motocross.

Zwei Jahre lang saß ich nicht auf dem Motorrad. Zwei Jahre lang stand mein Traum still.

Und genau in dieser Zeit habe ich gemerkt, was dieser Sport wirklich für mich bedeutet.

Es hat mir jeden einzelnen Tag gefehlt. Die Strecke. Das Motorrad. Der Geruch. Das Adrenalin. Die Nervosität vor dem Start. Das Gefühl, wenn das Gatter fällt und für einen Moment nichts anderes mehr zählt.

Meinen Traum auf Eis legen zu müssen, hat mir das Herz gebrochen. Gleichzeitig haben mir diese zwei Jahre etwas Entscheidendes gezeigt:

Ich kann vieles aufgeben – aber nicht das, wofür mein Herz wirklich schlägt.

Das Comeback

Seit Februar bin ich zurück.

Nicht halbherzig. Nicht, um einfach wieder ein bisschen Motorrad zu fahren.

Ich bin zurück, weil ich wissen will, wie weit ich kommen kann.

Nach zwei Jahren Pause war mir bewusst, dass ich nicht einfach dort weitermachen kann, wo ich aufgehört hatte. Geschwindigkeit, Kondition, Sicherheit und Rennroutine müssen wieder aufgebaut werden. Das braucht Zeit, Disziplin und vor allem Arbeit.

Trotz der langen Pause verlief meine erste Saison zurück auf dem Motorrad für mich bereits ordentlich. Ich konnte wieder Fuß fassen und habe gesehen, dass die Geschwindigkeit noch da ist.

Aber „ordentlich“ reicht mir nicht.

Ich weiß, wo ich einmal war. Ich weiß, wo ich hingehöre. Und vor allem weiß ich, wo ich hinwill.

Deshalb ist diese Saison für mich nicht das Ziel. Sie ist der Anfang.

Diesen Winter wird gearbeitet.

Während andere eine Pause einlegen, beginnt für mich die vielleicht wichtigste Phase.

Diesen Winter werde ich alles investieren, was mir zur Verfügung steht: Zeit, Kraft, Training, Geld und jede freie Minute.

Ich will körperlich stärker werden.
Ich will schneller werden.
Ich will konstanter werden.
Und ich will beim ersten Rennen bereit sein.

Denn ich bin nicht zurückgekommen, um einfach nur mitzufahren.

Ich bin zurückgekommen, um anzugreifen.

Die vergangenen zwei Jahre kann ich nicht zurückholen. Aber ich kann entscheiden, was ich aus den kommenden Jahren mache.

Mein Traum wurde für zwei Jahre auf Eis gelegt.

Aufgegeben habe ich ihn nie.

Jetzt bin ich zurück. Hungriger als zuvor, mit einem klaren Ziel vor Augen und bereit, alles dafür zu investieren.

Dieses Jahr war mein Comeback.
Nächstes Jahr will ich zeigen, wofür ich zurückgekommen bin.
Mein Ziel

Und mein Ziel ist klar:

Ich will ganz nach vorne.

Ich möchte mich auf nationaler Ebene beweisen, in der Deutschen Meisterschaft um das Podium kämpfen und den Schritt auf die internationale Bühne schaffen.

Mein großes Ziel ist die Motocross-Weltmeisterschaft.

Ich weiß, dass der Weg dorthin nicht einfach wird. Ich weiß, wie viel Training, Zeit, Geld, Disziplin und Durchhaltevermögen dafür notwendig sind.

Aber genau dazu bin ich bereit.

Ich möchte nicht irgendwann zurückblicken und mich fragen, was möglich gewesen wäre, wenn ich mehr gegeben hätte.

Ich möchte wissen, dass ich alles gegeben habe.

Jede Trainingsrunde.
Jedes Rennwochenende.
Jeden Rückschlag.
Jeden Erfolg.

Mein Leben ist Motocross. Mein Ziel ist die Spitze. Und mein Weg dorthin hat gerade erst begonnen.

Meine Sponsoren und Unterstützer